Über Silberfische

Der Anblick von Silberfischen löst oft bereits Ekel aus. Die etwa zwei Zentimeter langen Tiere, mit Ihren Langen fadenförmigen Fühlern, laden nicht gerade zum Kuscheln ein. Allerdings sind sie für den Menschen komplett ungefährlich.

Der metallische Glanz der Tiere wird durch die Bedeckung mit silbrigen Schuppen hervorgerufen, die nach der Dritten Häutung auftreten. Silberfische gibt es bereits seit ca. 300 Millionen Jahren auf der Erde. Trotz ihres Namens gehören Silberfische zu den Insekten und nicht zu den Fischen.

Der Lebensraum von Silberfischen

Bei Silberfischen handelt es sich um nachtaktive und lichtscheue Tiere. Tagsüber verkriechen Sie sich hinter Bodenbrettern, Fugen oder anderen Nischen. Gerade deshalb ist es schwer die Mitbewohner schnell zu erkennen. Wenn Tagsüber die ersten Silberfische auftauschen gibt es sicherlich bereits einige von diesen. Oft findet man diese deshalb in einem Altbau, da es dort ausreichend Nischen für sie gibt.

Folgende Umgebngsbedingungen begünstigen Silberfische:

  • Warme Temperaturen: 20 – 30 °C
  • Hohe Luftfeuchtigkeit: 80 – 90 %

Dadurch findet man Silberfische insbesondere in gut geheizten Bädern oder auch im Schlafzimmer. Besonders im Winter sind Silberfische daher ein Problem, da die Räume dann meist beheizt werden.

Sehen Sie hier was gegen Silberfische hilft.

Die Nahrung

Silberfische suchen ihre Nahrung im Dunkeln und sind dabei nicht gerade sehr Wählerisch. Einige Dinge davon kan man eventuell vermeiden oder beschränken aber alleine Darüber wird es schwer die Tiere los zu werden. Silberfische können auch einige Tage ohne Essen auskommen.

Folgende Dinge mögen Silberfische:

  • Papier
  • Zucker
  • Haare
  • Baumwolle
  • Hautschuppen
  • Hausstaubmilben
  • Schimmelpilze

Die Lebensdauer von Silberfischen

Silberfische haben eine relativ lange Lebensdauer und damit ist das Aussitzen des Problems keine Lösung. Sie erreichen durchaus ein alter von bis zu acht Jahren. Unter optimalen Bedingungen können sich Silberfische bereits nach vier Monaten Paaren. Ein Weibchen legt dann ca. 20 Eier bevorzugt in Ritzen ab. Silberfische vermehren sich allerdings nicht bei Kälte und Trockenheit.